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Die Nigel Wright Group veröffentlicht aktuelle Trends zum Thema Beschäftigung und Zufriedenheit der Mitarbeiter in Deutschland


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Willkommen zur deutschen Ausgabe unserer diesjährigen Gehaltsumfrage im Consumer Sector, die dazu entworfen wurde, Ihnen einen Einblick in die Gehälter von Fach-und Führungskräften aus diesem Segment zu geben.

Aufgrund unserer Branchenexpertise hat sich die Nigel Wright Group in Europa zu einer der führenden Personalberatungen für die Konsumgüterindustrie entwickelt. Wir halten es für wichtig, Ihnen relevante und nützliche Informationen zur Verfügung zu stellen, die in einem zugänglichen Format für Sie verwendbar sind.

 

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Diese Umfrage wurde aus den Antworten von über 1000 Teilnehmern erstellt, die unseren Online-Fragebogen im ersten Quartal 2017 ausgefüllt haben – ergänzt durch Daten aus unserer umfangreichen Kandidatendatenbank. Die Umfrage repräsentiert einen Querschnitt der Teilnehmer in Deutschland mit dem folgenden Profil:

  • Teilbranchen Consumer: Werbung & Medien; Bekleidung, Schuhe und Accessoires; Unterhaltungselektronik; Lebensmittel & Getränke; Körperpflegeprodukte/ Kosmetik/ Hygiene; Einrichten/DIY; Einzelhandel; Telekommunikation; Spielzeuge & Spiele; Reisen & Freizeit; Sport/Sportartikel; Lagerwesen & Logistikdienstleitungen
  • 82% der Teilnehmer haben einen Hochschulabschluss oder einen höheren Bildungsabschluss, 61% haben einen Masterabschluss oder ein Diplom und 4% einen Doktortitel
  • 47% befinden sich seit weniger als 2 Jahren in ihrer aktuellen Position, 34% zwischen 2 und 5 Jahren, 13% zwischen 5 und 10 Jahren und 6% seit 10 oder mehr Jahren

Im Folgenden finden Sie eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse:

  • Arbeitszufriedenheit nach Joblevel: Unsere Teilnehmer aus Deutschland sind weniger wahrscheinlich „sehr zufrieden“ als die Teilnehmer anderer europäischer Länder. Executive (C-Level & Vorstandsebene) zeigen wie erwartet das höchste Level an Arbeitszufriedenheit. Die Ergebnisse zeigen, dass fast ein Fünftel (21%) der Beschäftigten unzufrieden sind, aber 43% angeben, entweder „eher zufrieden“ oder „sehr zufrieden“ zu sein.
  • Arbeitszufriedenheit nach Disziplin und Arbeitsstunden: Wir haben die Zufriedenheit in Bezug auf die Fachrichtung untersucht und in Bezug auf die Wochenarbeitsstunden der Teilnehmer. Fachleute unserer Stichprobe aus den Bereichen Operations & Supply Chain sowie Marketing sind weniger zufrieden in Ihren Jobs als Teilnehmer anderer Fachrichtungen. Je länger die Teilnehmer bereits im Arbeitsleben stehen, desto unzufriedener sind sie.
  • Jobwechsel – beeinflussende Faktoren: Obwohl in der Konsumgüterindustrie die Gehälter eine große Rolle spielen, ist die Möglichkeit einer neuen Herausforderung ausschlaggebender. Eine verbesserte Work-Life-Balance ist heute für Wechselwillige ebenfalls ein zunehmend wichtiger Faktor.
  • Durchschnittliche prozentuale Gehaltserhöhung: 42% der Teilnehmer erhielten eine Gehaltserhöhung zwischen 1 und 5% im Zuge ihrer letzten Gehaltsrunde. Disziplinübergreifend ist die Stimmung bzgl. einer Gehaltssteigerung in diesem Jahr positiv. Mehr als die Hälfte der Stichprobe (52%) erwartet eine Erhöhung zwischen 1 und 5%, während 12% eine Erhöhung von über 10% erwartet.
  • Stellenwert von Zusatzleistungen als Teil des Vergütungspakets: Die Antworten ergaben, dass die folgenden drei Zusatzleistungen am wichtigsten sind: flexibles Arbeiten (62%), Bonus – basierend auf persönlichen Leistungen (55%) und Dienstwagen (51%). Der Beitrag des Arbeitgebers zur Altersvorsorge, berufliche Auszeiten/Sabbaticals, Krankenversicherung und Kinderbetreuungsgelder wurden als weniger wichtig eingestuft. Für Frauen ist flexibles Arbeiten im Gesamtpaket wichtiger als ein persönlicher Bonus. Männer tendieren eher dazu, Boni und eine Dienstwagenpauschale als wichtiger einzustufen als Frauen. Frauen schätzen flexibles Arbeiten und Urlaubstage sowie berufliche Auszeiten/Sabbaticals und Dienstwagen mehr als Männer.
  • Zusatzleistungen und Boni: Insgesamt erhalten 87% der Teilnehmer Benefits oder Boni. Am häufigsten wird ein persönlicher Bonus (79%) angeboten, gefolgt von einem Bonus basierend auf dem Unternehmenserfolg (76%), sowie betrieblicher Altersvorsorge (54%) und einer Dienstwagenpauschale (52%).
  • Altersvorsorge: Nur 54% der Teilnehmer erhalten Altersvorsorgeleistungen. Von den Personen, die eine betriebliche Altersvorsorge erhalten, werden im Durchschnitt 6.6% der Beiträge vom Arbeitgeber beigesteuert und der Empfänger zahlt weniger (5.5%). Wir haben diejenigen, die eine betriebliche Altersvorsorge erhalten gefragt, ob sie über die Höhe ihrer endgültigen Altersvorsorge beunruhigt sind. Nur 19% sind gar nicht beunruhigt und ein Fünftel (21%) gibt zu, dass sie entweder beunruhigt oder sehr beunruhigt sind.
  • Flexible Arbeitsmöglichkeiten: 81% der Teilnehmer sind für ein Unternehmen tätig, das flexibles Arbeiten anbietet – das häufigste Angebot ist die Möglichkeit des Homeoffice (61%), an zweiter Stelle folgt die Gleitzeit (58%).
  • Reisetätigkeit inkl. Übernachtungen: Wir haben unsere Stichprobe gefragt, wie viele Nächte sie pro Woche arbeitsbedingt nicht zu Hause verbringen. Wir haben herausgefunden, dass eine überraschend hohe Anzahl der Teilnehmer (73%) mindestens eine Nacht pro Woche nicht zu Hause verbringt. Fast ein Drittel (31%) der Teilnehmer verbringt eine Nacht pro Woche unterwegs, 21% verbringen durchschnittlich zwei Nächte pro Woche nicht zu Hause und ca. ein Fünftel der Stichprobe (21%) verbringen mindestens drei Nächte pro Woche auswärts – dabei verdienen 71% von diesen Personen €80,000 oder mehr. Es überrascht nicht, dass die Daten einen Zusammenhang zwischen hohen Gehältern und auswärts verbrachten Nächten zeigen.
  • Maßnahmen, um Fachkräftemangel entgegen zu wirken: Über die Hälfte der Teilnehmer (54%) gaben an, dass sie von einem Fachkräftemangel bei ihrem Arbeitgeber ausgehen. Diese Teilnehmer wurden dann gefragt, welche Maßnahmen ihr Arbeitgeber ergriffen hat, um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Mehr als ein Drittel der Teilnehmer gaben an, dass erhöhte Marketingaktivitäten, um potentielle Kandidaten anzusprechen und die Bereitstellung eines erhöhten Budgets für Recruitment die häufigsten Maßnahmen sind.
  • Persönliche Erfolgsfaktoren: Die Teilnehmer wurden gebeten die Eigenschaften auszuwählen, die ihrer Meinung nach am wichtigsten in der Konsumgüterindustrie sind. Die Eigenschaften „flexibel und anpassungsfähig” (73%), „exzellente Kommunikationsfähigkeit” (69%) und „Selbstbewusstsein haben“ (59%) wurden als wesentlichste eingestuft.

 

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Kontakt:

 

David Feldman

Country Director Germany and Netherlands

 

Nigel Wright Group

Königsallee 2b

5. Etage

40212 Düsseldorf

 

T: +49 (0) 211 88 242 319

E: david.feldman@nigelwright.com

 

 

Alexander Schweizer

Manager Germany

 

Nigel Wright Group

Königsallee 2b

5. Etage

40212 Düsseldorf

 

T: +49 (0) 211 88 242 360

E: alexander.schweizer@nigelwright.com